Kölner Gericht verhandelt über tödlichen NATO-Luftschlag in Kundus


Köln / Bundesrepublik Deutschland 12.03.2015 Kölner Gericht verhandelt über tödlichen NATO-Luftschlag in Kundus

Heute wird im Oberlandgericht Köln über die Ermordung der Zivilisten in Kundus, die bei einen durch Oberst Klein angeforderten Luftschlag ums Leben kamen, verhandelt.

Opfer fordern in diesem Verfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland Schmerzensgeld und Entschädigung. Vor dem Bonner Landgericht scheiterte diese Begehren auf Grundlage des humanitären Völkerrechts. Im Jahre 2009 hatte der Bundeswehrsoldat Oberst Klein diesen Luftschlag nahe dem deutschen Feldlager gegen mehr als 100 Zivilisten angefordert, der dann durch US-Kampfflugzeuge ausgeführt wurde. Schon kurz nach diesem Angriff, wo mehr als 100 Personen ums Leben kamen, wurde an die Hinterbliebene 1.000 Dollar gezahlt, so die Rundfunkpresse. Kurze Zeit später wurde dieser „Ausgleich“ für verlorene Familienmitglieder auf 5.000 Dollar, ohne Schuldanerkenntnis, aufgestockt. Die Bundeswehr stellte diesen Angriff, entgegen der Meinung der US-Streitkräfte, als militärisch Gerechtfertigt dar. Nun wird über den Weg eines Berufungsverfahrens eine gerechtere Lösung für Angehörige der Opfer versucht.

Kundus Luftschlag

Kundus Luftschlag

Über Kämpfer an der unsichtbaren Front

Else Kling Sesamstrasse
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