Schüsse am Thüringer Platz in Brühl Vochem


Schüsse am Thüringer Platz in Brühl Vochem

Brühl, 30.04.2011 – Wildwest in Vochem

Gegen 18:00 Uhr hörte ein Bewohner am Thüringer Platz 16 b einen Knall. Nach Informationen aus der Bevölkerung ist dies nichts ungewöhnliches, so kommt es öfters vor das Nachts aus dem Raum Schöffenstrasse meist gegen 24 Uhr solche Geräuche zu hören sind. So hatte sich der Wohnungsinhaber auch weiter keine Gedanken gemacht. Gegen 23Uhr stellte er dann fest, das mit einer Großkalibrige Feuerwaffe, durch ein Fenster des Kinderzimmers in die gegenüberliegende Wand geschossen wurde.

Einschuss Fenster Bad

Einschuss Fenster Bad

Schon um 19:45 Uhr wurde bei der Polizei ein ähnlicher Fall gemeldet – dort drang ein Geschoss in ein Badezimmerfenster eines Hauses am Thüringer Platz 13 ein und steckte ebenfalls in der gegenüberliegende Wand.

Zu dieser Zeit wurde ein Mann, der zu Fuß vom Thüringer Platz  zum Sommersberg unterwegs war, durch einen unbekannten Gegenstand am Arm getroffen und erlitt eine leichte Verletzung.

Die Polizei führt zur Zeit eine umfangreiche Spurensicherung durch. Die sichergestellten Projektile die von Spezialisten der Kriminaltechnischen Untersuchungsstelle (KTU) untersucht werden, haben einen Durchmesser von mindestens einem Zentimeter.

Einschussloch Badezimmer

Einschussloch Badezimmer

Eine Schussrichtungsbestimmung wurde vorgenommen, damit wurde die ungefähre Standort des Schützen ermittelt.

Das Strafverfahren wird beim Kriminalkommissariat 11 geführt – es liegt der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, Verstöße gegen das Waffengesetz und Sachbeschädigung vor.

Einschuss Thüringer Platz 16 b

Einschuss Thüringer Platz 16 b 50321 Brühl

Das Kriminalkommissariat 11 sucht Zeugen, die am Samstagabend (30.April) zwischen 18:00 Uhr und 20:15 Uhr Knallgeräusche (Schüsse)  im Bereich des Thüringer Platzes hörten.

Die Zeugen oder der Täter melden sich unter der Telefonnummer 02233-520 in Notfällen über den Noruf 110.

Informationen aus der Nachbarschaft sowie der Polizeipresse – die Redaktion

Zitat des Grünen Politikers Michael von Hagen, (Jungfrau Michelle), in einer anderen Sache: „Vochem ist kein Notstandsgebiet!

Redaktion: Da vermehrt Personen, sogar mit Kindern den Tatort als Spielplatz und Kommunikationszentrum entdeckt haben, möchte die Redaktion sich der Warnung der Polizei anschliessen – bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Gerne würde der Bürgermeister, der die Zustände in Brühl, insbesondere in Vochem runterspielen möchte, zusammen mit anderen Politischen Gruppierungen zur Tagesordnung übergehen. Wir warnen in Vochem läuft ein Irrer rum, der bei Tageslicht sich nicht scheut von seiner Waffe gebrauch zu machen. Wir sind davon überzeugt das war kein Kinderscherz, dem Täter war es egal ob jemand verletzt oder getötet wird.

Polizeifahrzeug 03.05.11 11:00

Inzwischen wurde das Fenster zum Kinderzimmer ausgewechselt – das Einschussloch am Thüringer Platz 16 b ist nicht mehr zu sehen.

Auszug Ratssitzung 06.06.2011

1. Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner

Herr Johannes Könen, Sch.straße, Brühl, nimmt Bezug auf seine E-Mail an den
Bürgermeister vom 8.5.2011 bezüglich eines Vorfalles in Brühl-Vochem. Dort habe ein Verrückter mehrere Schüsse abgegeben u.a. auch in ein Kinderzimmer. Er fragt, was der Bürgermeister hinsichtlich der Sicherheit der Vochemer Bürgerinnen und Bürger künftig unternehmen wolle.

Bürgermeister Kreuzberg weist zunächst darauf hin, dass die Stadt Brühl keine
Polizeibehörde sei und bei kriminellen Akten keine Eingriffsmöglichkeit habe. Gemeinsam mit dem Rat habe man allerdings bereits viele Projekte ins Leben gerufen, wie z.B. „Soziale Stadt Brühl-Vochem“, die Deeskalationswirkung hätten und Möglichkeiten zur Bildung und zur Integration in die Gesellschaft bieten würden. Zudem existierten sogenannte Ordnungspartnerschaften, durch die man eine Präsenz vor Ort zeige.

Herr Johannes Könen, fragt nach, ob es ein konkretes Sicherheitskonzept gebe, da gerade die Gettoisierung von Brühl-Vochem verhindert werden sollte.

Bürgermeister Kreuzberg macht nochmals deutlich, dass es sich hier um die Aufgabe der Polizei handele, mit der man allerdings regelmäßig in Kontakt sei und Gespräche führe.

Nach 4 Jahren Schweigen, nun die Fragen der Redaktion:

War der Täter bekannt? Michael Kreuzberg hatte in der Ratssitzung vom 06.06.2011 den leise Halbsatz geprägt – „…vielleicht war es ein Versehen“ – kannte der Bürgermeister den Vorgang? Ist der damalige Täter fortgezogen? – Es wurde Ruhiger in der Schöffenstraße! Ja vielleicht nach (Hürth-) Fischenich gezogen. War es eine Angebertat, dann fragt die Redaktion was ist mit den „Kumpels“ und „Saufkumpanen“ passiert – Akte zu und gut – wie bei dem Hauseinsturz in Brühl?

Der Rhein-Erft-Kreis brauch keinen zweiten Vertuscher-Landrat

Über Kämpfer an der unsichtbaren Front

Else Kling Sesamstrasse
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