Selbstläufer Drogen in Brühl Vochem


Selbstläufer Drogen in Brühl Vochem

Seit geraumer Zeit wird von den Brühlern Politikern und einigen uninformierten Bürgern des Stadtteil Brühl Vochem, insbesondere der Thüringer Platz denunziert. Obwohl weder Polizei noch andere Ordnungsbehörden, selbst der Bezirksdienstbeamte vor Ort Paul Tillmanns nichts über irgendwelchen Drogenhandel oder Glücksspiele am Thüringer Platz wissen, werden ständig neue Horrorszenarien entwickelt.

Alles begann mit einer Bürgeranfrage im Rat der Stadt Brühl, dort behauptete Johannes könen aus Brühl,  in dem aufgegebenen Obstladen am Thüringer Platz würde vermutlich verbotenes Glücksspiel betrieben, darauf deuteten auch die Nobelkarossen die fast täglich u.a. an der Bushaltestelle am Thüringer Platz stehen. Noch in der gleichen Ratssitzung will auch Hans Theo Klug (CDU), der recht selten auf dem Thüringer Platz gesehen wird, ähnliches beobachtet haben. Nun wird auch die so genannte Dorfgemeinschaft aktiv und ist fassungslos über die Zustände, obwohl diese mit Ihren Türkenfest auch „Vochem ist Kult“ genannt, die Integration geradezu zersetzt. Durch all diese Vorwürfe wird natürlich auch eine bekannte Kölner Zeitung wach und berichtet gerade zu so, als ob es Tatsachen wären. Wie den Lesern bekannt, wurden aus den Reihen der CDU Brühl schon mehrfach Unschuldige denunziert, Angezeigt und Verfolgt.

Die Redaktion musste durch diese Beschuldigungen feststellen, das in dem aufgegebenen Obst- und Gemüseladen eben kein Glücksspiel betrieben wird, dort wird ab und zu Backgammon gespielt – was eben mit Würfeln gespielt wird und von Außen sicherlich als „verbotenes Glücksspiel“ identifiziert werden könnte, wenn die Besitzer der „Nobelkarossen“ involviert werden könnten. Als Gegenmaßnahme für diese Unterstellungen, wird zu verschiedentlichen Zeiten der Geschäftseingang offen stehen gelassen. Diese Anschuldigungen wären eventuell unterblieben hätte man sich genauer Informiert – vielleicht hätte man auch einfach die angebrachte Schrift lesen sollen „Deutsch – Türkischer Kulturverein“ ist dort zu lesen.

Die Ansammlung der Nobelkarossen ist schlicht und einfach ein überregionales soziales Netzwerk um dies zu stärken hatte die Bürgergemeinschaft Brühl Vochem vor nicht allzu langer Zeit das „Cafe International“ in den Himmel gehoben. Bei diesen Treffen werden dann Briefe ausgetauscht um Portokosten zu sparen, vermutlich um damit die Autos bezahlt werden können.

Richtig ist das vor einigen Jahren auf dem Kinderspielplatz, der zum Kinderhort Merseburger Straße gehört, zum Drogenumschlagplatz umgestaltet wurde. Nach vergeblichen Hinweisen an die Ordnungsbehörden hatte sich dort auch nichts getan. Dieser Zustand wurde dann schließlich durch „veränderte Lebenssituation“ der Abhängigen wieder ins „Normal“ gerückt.

Seit geraumer Zeit wird der Kinderspielplatz an der Schultheißstraße auf herumliegende Spritzen überprüft, was aber in ständiger Übung Erfolglos bleibt.

Auch ist bis zu späten Nachtzeit ein eigener „ehrenamtlicher Streetworker“, mit dem die Redaktion Kontakt hält,  des Stadtteils unterwegs, der nicht nur aus dem „Boule-Verein“ bekannt ist. Nun wird auch dieser Verein integriert und betreibt eine Art Club-Heim am Thüringer Platz – wir sind gespannt wann die Bürgergemeinschaft auch diese Aktion zunichte machen will.

Kurzum, die hier angesprochenen Personen und Vereine haben offensichtlich nicht vernünftiges zu tun, wollen andere ständig denunzieren. Vielleicht sollten diese sich mal um die Sprayer die seit kurzem wieder in Vochem an der Leipziger Straße Aufmerksamkeit erregen und Garagentore und anderes besprühen, widmen. So kann natürlich jetzt auch das Stadtteilbüro Vochem in Frage gestellt werden, für ein paar Flyer oder ähnliches ist der Aufwand, den der Bürger ja zu tragen hat, etwas zu groß. Der erhoffte Informationsaustausch zwischen Bürger und Stadt Brühl findet eben nicht statt.

Inzwischen möchte auch Michael von Hagen (Grüne) die Vorgänge verharmlosen, dies zeigte sich auch in der Ratssitzung am 06.06.11 im Brühler Rathaus. Der Grüne Politiker stellte das Bürgerveto als überzogen dar, kam mit dem Bürgermeister überein dass auf die Presse eingewirkt werden solle nicht mehr „schlecht“ über den Stadtteil Brühl-vochem zu schreiben.

Klar muss hier dargelegt werden, dass es sich um eine Bürgeranfrage handelte die einen Stadtteil denunzieren sollte, jedoch die Behauptung aus dem Rat, nämlich durch den CDU Politiker Hans-Theo Klug, brachte den Stein erst ins Rollen, was auch in der Niederschrift vom 26.05.11 zur Ratssitzung vom 11.04.11 unterdrückt wurde. Gleichwohl sollte man die Bevölkerung ehrlich aufklären, so soll der Besitzer des ehemaligen Obstladen mit seinem Geschäft nach Brühl in die Innenstadt gezogen, somit ist das von Herrn Klug angedeutete Problem nur verlagert worden. Diese angeführten Bedenken sind jedoch kein Grund dafür, dass die Grünen zusammen mit der CDU die Grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit einzuschränken. Das der Bürgermeister der Stadt Brühl immerzu die Grundrechte der Bürger einschränken möchte ist nicht nur aus den Ratssitzungen bekannt, Brühl kann auf solche Ideen aus den Reihen der Grünen und anderen Parteien gut verzichten.

174!

Bmg´s 2

Diese Diashow benötigt JavaScript.

All 1

174! 3

Bmg´s

Über Kämpfer an der unsichtbaren Front

Else Kling Sesamstrasse
Dieser Beitrag wurde unter Brühl, Brühl, Hans-Theo Klug abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s