Hartz 4: Fahrtkosten / Falsche Beratung ?! – Regelsatz Ade


Hartz 4: Fahrtkosten / Falsche Beratung ?! – Regelsatz Ade

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Brühl, den 08.08.03

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50321  Brühl

An das
SPD-Bürgerbüro
Rüdesheimer Ring 158
53879 Euskirchen

Betr.: Anfrage zwecks Fahrkostenbeihilfe für Arbeitslose (Arbeitslosenhilfe) –
Falsche Beratung durch Arbeitsamt Brühl (?)

Sehr geehrte Dame / Herr
Im Mai vergangenen Jahres hatte mich unerwartet Frau Kühn-Mengel besucht – ein paar Tage später lag eine Karte (siehe Anlage) vor meiner Haustür – so nehme ich an, das zumindest Frau Helga Kühn-Mengel sich über meine Anfrage freut – ich täte dies bei einer Antwort.

Ich war diese Woche beim Arbeitsamt Brühl um eine geringfügige Stelle anzunehmen. Schon an der Anmeldung wurde ich falsch beraten, da der Herr behauptete das die Arbeitslosenhilfe bei Annahme einer solchen Stelle gänzlich gestrichen werde, erst nachdem ich sagte, das ich aber etwas anderes gesagt bekommen hatte, bekam ich ein Beratungsgespräch. Es wurde mir gesagt, das bei Stellen die nicht länger als 3 Wochen andauern würden, dies nicht der Fall sei. Erfreulich war zumindest die Auskunft, das man 20% des niedrigen Gehalts behalten darf. Unerfreulich war, das das Arbeitsamt keinerlei Fahrkostenbeihilfe zahlen würde. Nun ein weiteres Gespräch war also zwecklos.
Ich habe mir dann selbst in den Regalen Informationsmaterial zusammengesucht, u.a. das Heft
„“Was? Wie viel? Wer?“ aus dem Jahr 2003 – ich habe einen Auszug daraus kopiert und beigelegt.

Jetzt meine Fragen:
„wird diese Fahkosenbeihilfe nur bestimmten Leuten gezahlt, gilt das nur für längerfristige Arbeiten oder wurde ich mal wieder unqualifiziert beraten.“
Von dem Gehalt werden schließlich 80% einbehalten, das Arbeitsamt hat weniger Ausgaben.
Da die Stelle in Wesseling ist und zu dieser Zeit keine Busse fahren ich zumindest am Wochenende ein Taxi nehmen muss, lohnt sich diese Arbeitsstelle finanziell überhaupt nicht, man fragt sich dann warum so was überhaupt angeboten wird.

Mit freundlichen Grüßen

(????????)


Bundeshaus

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

(030) 227-71124

(030) 227-76778

helga.kuehn-mengel@bundestag.de

Helga Kühn-Mengel

Mitglied des Deutschen Bundestages

Beauftragte der Bundesregierung für die Belange

der Patientinnen und Patienten

Helga Kühn-Mengel,MdB . Mühlenbach 35 . 50321 Brühl Mühlenbach 35

50321 Brühl

(02232)213 677

(02232) 213 678

Herr

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50321 Brühl

Brühl, den 27.07.2004

Sehr geehrter Herr ????????,

im vergangenen Jahr haben Sie sich an das Bürgerbüro von Frau Kühn-Mengel in Euskirchen gewandt.

Leider hat uns dieser Brief in einer großen Kiste mit verschiedenen Unterlagen erst vor ein paar Tagen erreicht. Dies ist unverzeihlich, ist aber wohl durch unseren Umzug der Büros entstanden. Das Bürgerbüro von Frau Kühn-Mengel befindet sich seit März 2003 in Brühl, Mühlenbach 35.

Ich bemühe mich als zuständige Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro von Frau Kühn-Mengel, trotz Ihrer Doppelbelastung als Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete alle telefonischen Anfragen und Briefe der Bürgerinnen und Bürger möglichst zeitnah zu beantworten bzw. wenn es notwendig ist, an die entsprechende Stellen weiterzuleiten. Ich kann natürlich nur Briefe beantworten, die ich auch auf meinem Schreibtisch bekomme.

Auch wenn Ihr Brief nun fast ein Jahr her ist, möchte ich mich auf diesem Wege auch für meine Kolleginnen und Kollegen in Euskirchen entschuldigen, und nachfragen, ob sich bezüglich Ihrer Arbeitsstelle inzwischen etwas getan hat, oder ob Frau Kühn-Mengel irgendetwas für Sie tun kann. Sollte dies der Fall sein, rufen Sie doch bitte im Büro von Frau Kühn-Mengel in Brühl an (Tel.: 02232 – 213677), oder schreiben Sie uns. Diesmal wird Ihr Brief mit Sicherheit nicht verloren gehen, und sofort beantwortet werden.

In diesem Sinne möchte ich mich noch einmal entschuldigen, und verbleibe mit freundlichen Grüßen

i.A. Unterschrift

Angelika Stabenow (wiss. Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro)

Helga Kühn-Mengel MDB Antwortet

Helga kühn-Mengel antwortet


Red.: Ziemlich unglaubwürdig, das eine ganze Kiste mit „Fanpost“ über 1 Jahr irgendwo liegen bleibt, und keiner der Briefeschreiber fragt danach. Eine Ausrede, von Armin Schwerd (SPD + Karnevalsverein Ölligspiefe Brühl Vochem) stammend, um die falschen Beratungen der Bundesagentur zu decken.

Selbstverständlich werden die Fahrkosten zu den Arbeitsstellen im ganzen berücksichtigt, leider sind die Ausrechnungen gerade im Rhein-Erft-Kreis meist undurchsichtig. Es werden oft die Fahrtkosten zu den Jobcentern unterschlagen, Informationen vorenthalten.

Bei der Anlage EKS für Selbständige und Kleinselbständige werden die Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmittel in Feld B7 – C eingetragen. Für Kfz usw. werden nach Bedarf die Felder B5 bis B7 ausgefüllt.

auto-0430

Über Kämpfer an der unsichtbaren Front

Else Kling Sesamstrasse
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