Ratssitzung 30.06.2006 (Auszug)
Auszug aus der Ratsitzung vom 30.06.2006 hier Bürgerfragestunde:
Frau Beate R…., B…..str. 32, Brühl, stellt fest, dass gerade in dem Bereich „Kind und Jugend“
gravierende Fehler in der Kommunalpolitik gemacht würden. So sehe man z.B. keine durchgehenden
Radfahrwege; man sehe vielmehr marode Spielplätze, Schulen, die finanzielle Hilfe nötig hätten, keine
Treffpunkte für heranwachsende Jugendliche. Der Drogenhandel blühe und die Jugendlichen wüssten
nicht mehr wohin sie sollten und vergammelten ihre Zeit. Wenn sie nun hier in Brühl wie vor Jahren in
Wesseling sehe, dass z.B. die Musikschule geschlossen werden solle, frage sie sich, wie es möglich
sei, eine solche Vernachlässigung der Jugendlichen zuzulassen.
Bürgermeister Kreuzberg bezweifelt, dass Frau R???? in Brühl wohne, da er ein solches Szenario in
der Stadt noch niemals erlebt habe. Genau das Gegenteil sei in Brühl der Fall und er könne die
Wortmeldung daher nur als billige Polemik abtun. Obwohl es sich eigentlich nicht lohne, auf so etwas
einzugehen, frage er sich, wo Frau Raden lebe: Es sei nicht von einer Schließung der Musikschule die
Rede, die Stadt Brühl sei prämiert als fahrradfreundliche Stadt und erhalte in diesem Bereich immer
wieder Auszeichnungen, ständig werde die Kinderfreundlichkeit der Stadt Brühl gelobt und auch die
besondere kulturelle Szene sei anerkannt.
Grundsätzlich wolle er einmal feststellen, dass jeder hier in Deutschland sage, dass etwas getan
werden müsse, da es so nicht weitergehen könne. Wenn es aber dann dazu komme, etwas zu tun,
komme Interessenspolitik ins Spiel. Damit und möglicherweise auch mit Verunglimpfungen wie sie
eben geschehen seien, müssten Rat und Verwaltung leben. Wenn man sehe, wie viele Kommunen
bereits im Haushaltssicherungskonzept seien, müsse man feststellen, dass die Probleme nicht
hausgemacht seien. Wenn man positive Wege gehen wolle, müsse man bereit sein, an gewissen
Stellen auch Einschnitte hinzunehmen. Dies tue keiner gerne. Allerdings sei man derzeit in einer
Situation, wo man nicht mehr nur Wohltaten verteilen könne. Von daher sei es in der nächsten Zeit
Aufgabe des Rates, gemeinsam mit allen Betroffenen Möglichkeiten zu prüfen. Dies sei eine harte,
aber seriöse Aufgabe.
Redaktion: Zwischenzeitlich musste auch der Jung und Dynamische Bürgermeister eingestehen, dass es sehr wohl Probleme mit Nationalfeindlichen Kriminellen gibt. 2 Hanffelder wurden durch die Polizei abgeerntet, also wird Herr Kreuzberg auch nicht mehr behaupten können, das es in Brühl keinerlei Drogen gibt. Eine „gute“ Bekannte des Bürgermeisters, Mitglied einer Bürgervereinigung, schenkte Alkohol an 13 Jährige Schülerinnen aus. Im „Center-TV“ wurde ausdrücklich auf die „Gemalten“ Fahrradwege hingewiesen, auch schwere Unfälle von Fahrrad-Raudies verursacht werden unter dem „Politik-Tisch“ gekehrt.
Eine Ausnahme, also nicht das „Normal“ eines Kinderspielplatz in der Nähe der Bürgermeisterwohnung siehe hier:
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